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Unternehmensgeschichte

. Die Unternehmensgeschichte begann im Jahr 1979 mit der Gründung von Jersey European Airways und der Aufnahme des regionalen Flugbetriebs von Jersey aus.
. Im November 1983 wurde das Unternehmen dann von der Walker Steel Group übernommen, die zu ihren Tochtergesellschaften bereits die in Blackpool ansässige Charterfluggesellschaft Spacegrand zählte.


. Jersey European Airways und Spacegrand wurden ursprünglich getrennt betrieben, bis es 1985 zu einer Verschmelzung kam und Exeter zur Hauptniederlassung und zum Standort für Wartungsarbeiten der Fluggesellschaft wurde.
. Erfolg und Wachstum der Fluglinie setzten sich bis in die 90er Jahre fort. Die Fluggastzahlen nahmen kontinuierlich zu und es wurden sechs zusätzliche Fokker F27 erworben. 1990 erhielt die Airline ein neues Aussehen einschließlich neuer Uniformen.


. Jersey European Airways nahm seinen ersten Flugbetrieb nach London im Jahr 1991 von Guernsey nach London Gatwick auf; kurze Zeit später folgte die Strecke Jersey - London Gatwick.
. 1993 kamen drei 146 Whisper Jets von British Aerospace hinzu, die fortan für den Flugbetrieb von London nach Belfast City und zu den Kanalinseln eingesetzt wurden. Dieses zusätzliche Streckenangebot erwies sich als äußerst erfolgreich, so dass noch im selben Jahr ein vierter Jet für die Strecke Belfast City - Birmingham angeschafft wurde.


. 1993 wurden außerdem erstmals Flüge der Business Class eingeführt, womit Jersey European Airways als erste inländische Fluggesellschaft zwei Klassen anbot.
. Mit der Auszeichnung "Beste britische Regionalfluggesellschaft" 1993 und 1994 bei den "Northern Ireland Travel and Tourism Awards" erhielt Jersey European Airways von der Branche die offizielle Anerkennung als eine der wichtigsten regionalen Fluggesellschaften. Die Jetwartung wurde 1994 nach Exeter verlegt, was die Möglichkeiten für Kundendienstleistungen an Dritte erweiterte.
. 1994 und 1995 wurde die Flotte durch weitere BAe 146 Jets ergänzt, die die Gesamtzahl der Jets auf sieben erhöhte. Drei neue Business Lounges wurden in Belfast City sowie auf Jersey und Guernsey eröffnet und man führte das innovative Vielfliegerprogramm "Ticket to Freedom" zur Belohnung der Kundentreue für Geschäftskunden ein.
. 1997 wurde die Franchise-Partnerschaft mit Air France ausgeweitet und das Flugangebot um die Strecken Birmingham International - Paris Charles de Gaulle und Glasgow erweitert, wofür man 3 weitere BAe 146 erwarb.


. Mit der Jahrtausendwende gab die Airline Anfang Mai einen neuen Markennamen bekannt - British European. Die Umbenennung spiegelte die wahre Größe und Reichweite der mittlerweile drittgrößten britischen Fluggesellschaft wider.


. Im Juli 2002 gab es einen Neubeginn bei der Fluggesellschaft, denn British European war gezwungen, sein Geschäftsmodell gravierend zu verändern, um in einer derart von Wettbewerb und aggressiven Preiskämpfen geprägten Zeit zu überleben. Flybe entstand und damit eine frische, moderne Marke. Auch wurden Änderungen im geschäftlichen Ablauf, bei der Flotte und dem Betrieb vorgenommen, die zu einer grundlegenden Umwandlung der Fluggesellschaft führen sollten.



Überblick über die Entwicklung von Flybe

  • 1979 - Gründung der Fluggesellschaft unter dem Namen Jersey European
  • 1983 - Übernahme durch die Walker Steel Group
  • 1990 - Neues Erscheinungsbild der Fluggesellschaft mit neuen Uniformen
  • 1991 - Jersey European bietet den ersten regulären Flugbetrieb von Guernsey nach London Gatwick an
  • 1993 - Einführung einer Business Class, womit Jersey European als erste inländische Fluggesellschaft zwei Reiseklassen anbot
  • 1993/94 - Jersey European wird als eine der führenden Regionalfluglinien anerkannt und bei den "Northern Ireland Travel and Tourism Awards" als Beste britische Regionalfluggesellschaft ausgezeichnet
  • 1994 - Verlegung der Jetwartung nach Exeter
  • 1995 - Einführung des innovativen Vielfliegerprogramms "Ticket to Freedom"
  • 1996 - Einführung der ersten Franchise-Strecke in Zusammenarbeit mit Air France von London Heathrow nach Toulouse und Lyon
  • 1999 - Von London City als neuem Standort werden Flüge nach Dublin und Edinburgh angeboten
  • 2000 - Umbenennung von Jersey European in British European
  • 2002 - British European wird zu Flybe
  • 2003 - Flybe wird von Holiday Which? zur "Empfehlenswertesten britischen Low-Cost-Fluggesellschaft" gewählt Zeitschrift
  • 2004 - Flybe beginnt einen Vorstoß auf den französischen Markt mit dem Angebot neuer Sommer- und Winterziele und meldet Halbjahresgewinne von 14 Mio. Pfund
  • 2005 - Flybe schließt einen Vertrag mit Bombardier Aerospace über die Lieferung von 20 Q400-78s ab, und die Fluggesellschaft erweitert ihre inländischen Standorte um die Flughäfen Liverpool John Lennon und Norwich International
  • 2005 - Wahl zur beliebtesten britischen Fluggesellschaft mit Flugverbindungen innerhalb Großbritanniens und nach Frankreich von Holiday Which?
  • 2005 - CEO Jim French wird beim "Low Fares and Regional Aviation Summit" als "Executive of the Year" ausgezeichnet
  • 2005 - Ankündigung von 17 neuen Flugverbindungen für 2005/06
  • 2005 - Umfangreiche Flugzeugbestellung von bis zu 26 brandneuen Embraer 195 wird angekündigt (14 feststehende und 12 mögliche Bestellungen), welche Flybe zum weltweiten Erstkunden macht
  • 2005 - Auszeichung als "Beste Low-Cost-Airline Nordirlands"
  • 2005 - Erste Airline mit einem von Prominenten unterstützten Angebot an Snacks und Sandwiches an Bord
  • 2005 - Bekanntgabe von 14 neuen Strecken für Sommer 2006
  • 2005 - Wird zur ersten Fluggesellschaft, die die Initiative "Fair Deal on Baggage" einführt
  • 2006 - Investition von 12 Mio. Pfund in eine brandneue Flugzeughalle in Exeter
  • 2006 - Ernennung von vier Aufsichtsratsmitgliedern und Bekanntgabe eines Jahresgewinns von 6,6 Mio. Pfund
  • 2006 - Benennung einer Maschine mit Heimatflughafen Belfast nach der britischen Fußballlegende George Best
  • 2006 - Flybe bietet als erste Low-Cost-Airline ihren Fluggästen die Möglichkeit, im Rahmen des Buchungsvorgangs eine Versicherung gegen den Konkurs einer Linienfluggesellschaft abzuschließen
  • 2006 - Einführung des Online-Check-in-Systems Q-Buster - Flybe bietet als erste Fluggesellschaft Fluggästen, die mit Handgepäck und aufzugebendem Gepäck reisen, die Möglichkeit, über das Internet einzuchecken
  • 2006 - Im Rahmen seines gesellschaftlichen Engagements gibt Flybe das Sponsoring der drei Fußballclubs Norwich, Birmingham und Southampton bekannt
  • 2006 - Einführung von Check-in-Automaten
  • 2006 - Übernahme der ersten Embraer 195 Maschine in Brasilien
  • 2006 - Flybe erklärt sich mit einem Abkommen zur Übernahme von BA Connect einverstanden und wird damit zur größten Regionalfluglinie Europas

 





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